Informationen zu unseren Patenschaften:
Eine Kuh kostet den Betrieb im Monat mit Futter, Wasser Einstreu, Strom, Versicherungen und einmalige Kosten zum Beispiel wenn am Stall gebaut werden muss ungefähr 100,00 € im Monat. Wir teilen die Kuh in 4 Teile auf sodass wir auf einen Patenschaftsanteil von 25,00 € im Monat kommen würden. Was bieten wir den Kühen für die Patenschaft und was bieten wir Ihnen?
Die Kuh auf die eine Patenschaft läuft bekommt ein Leben bis zu ihrem natürlichen Tode bei uns zugesichert. Das heißt sie wird natürlich nicht geschlachtet. Sie lebt im Herdenverband mit den anderen Kühen kommt in den Wintermonaten in den Stall und geht im Frühjahr wieder mit auf die Weide. Unsere Kühe bekommen nur bestes Bio-Bergwiesenheu aus eigener Herstellung von uns. Weiterhin bekommen sie Silage gefüttert und selbst die so wichtige Einstreu die bei uns aus reinem Stroh besteht machen wir im Sommer selber. Weiterhin stehen ständig frisches Wasser und ein paar Lecksteine im Stall dauerhaft zur Verfügung.
Ihnen bieten wir für Ihre Patenschaft natürlich terminbesprochene Besuche im Herbst bis zum Frühjahr auch Besuche im Stall mit zusätzlichen Kuscheln ihres Patentieres an. Einmal im Jahr erhalten Sie einen Kalender mit Bildern von den Kühen natürlich hauptsächlich Bilder ihrer Patenkuh. Zum Schluss bieten wir Ihnen natürlich das eigentlich größte Geschenk überhaupt zu wissen das sie diesem Tier helfen bei uns glücklich bis zum Lebensende zu bleiben und damit etwas unbeschreiblich Gutes tun. Da es sonst leider betrieblich nicht möglich wäre eine Kuh oder einen Bulle einfach über ein Leben lang mit laufen zu lassen ohne das sie am Ende in die Fleischproduktion oder Weitermast bzw. Zucht gehen würden. Also tun Sie etwas Gutes und melden Sie sich noch heute bei Ihrem Team vom Köhlerhof!!
Unser Depp
Unser kleines Kalb wurde in einer kalten Märznacht in unserem gemütlichen Stall geboren. Der kleine war gesund und trank auch fleißig bei seiner Mama .Auch die machte anfangs einen total gesunden und munteren Eindruck. Jeden Tag kontrollierten wir die beiden und es schien auch alles wunderbar. Nach 3 Wochen kamen wir früh morgens in den Stall und neben dem kleinen Kälbchen lag seine Mama und war leider verstorben. Ein Schock für uns alle und natürlich kam gleich die Frage auf ob unser Kalb das überleben würde immerhin war er nach wie vor auf die so wichtige Muttermilch angewiesen um gesund aufzuwachsen. Wir versuchten anfangs ihn mit Pulvermilch aus der Flasche zu füttern allerdings wehrte er sich ständig gegen den Nuckel sodass er nur geringe Mengen Flüssigkeit zu sich nahm. Also versuchten wir es mit einer Schüssel und tatsächlich schlürfte er die so wichtige Milch aus einer kleinen Schüssel. Endlich konnten wir Ihm auch etwas Heu dazugeben damit seine Verdauung auch weiterhin so prima funktionierte.
Jeden Tag trank er die Milch besser sodass wir die Schüssel bald durch einen kleinen Eimer ersetzen konnten und auch die Milchmenge wurde jeden Tag etwas erhöht. Der kleine Mann war wohlauf er sprang durch den Stall und suchte auch Kontakt zu den anderen Kühen. Allerdings entschlossen wir uns ihn in den Sommermonaten erstmal im Stall zu lassen damit wir ihn ordentlich füttern und beobachten konnten.
Da sich unser kleines Kalb so dusselig beim Trinken angestellt hatte tauften wir ihn auf den Namen Depp. Damit unser kleiner Depp nicht alleine war bekam er ein paar graue Kuhfreunde in seinen Stall dazu. Diese kauften wir aus Halsbrücke sie sollten über den Sommer zur Mast bei uns bleiben. Der Sommer ging zu Ende und unser kleines Kalb war gesund und wohlauf er trank und aß und er hatte genug Vertrauen zu uns das er sich ab und an streicheln ließ. Uns fiel jedoch auf das er nur minimale Zentimeter gewachsen war und auch der Tierarzt bestätigte uns das Depp wahrscheinlich niemals so groß werden würde wie die anderen Kühe. Aber wir haben ihn schließlich mit der Hand aufgezogen und er gehörte nun irgendwie zum Köhlerhof. Deshalb entschieden wir uns dafür ihn zu behalten und suchen nun auf diesem Wege einen oder mehrere Patenschaften auf unser Glückskälbchen.
Unsere Lotte
Sie kam zusammen mit 8 anderen grauen Kälbern aus Halsbrücke auf unseren Hof. Bis zum Herbst sollten sie zur Mast bleiben. Lotte wie wir sie liebevoll nannten war sofort die zutraulichste Kuh von der ganzen Herde. Wenn wir Depp seine Milch brachten und er sie nicht austrank stand sofort Lotte da und freute sich darüber den Rest zu trinken. Sie verbrachte den Sommer mit unserem Depp im Stall. Die beiden waren ein Herz und eine Seele sie fraßen zusammen kuschelten und als wir sie im Herbst trennten waren beide damit überhaupt nicht einverstanden. Lotte konnte sich nicht in die Rangordnung der anderen Kühe einfügen und das ein oder andere Hämatom war die Folge. Also brachten wir Lotte zu Depp in die Box und seither ist Lotte eine glückliche Kuh. Die beiden lieben sich und aus diesem Grunde wollen wir auch auf unsere Graukuh Lotte eine oder mehrere Patenschaften vergeben.
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